MEDIA ROW BRIXEN – WATER LIGHT FESTIVAL vom 29. April bis 16. Mai Petrarca und Vincent Van Gogh - Ein Austausch zweier Zeitgeister BOZEN - MUSEION - Moderne Kunst in gläsernem Kubus VENICE - Was Goethe heute über Venedig denken und besichtigen würde ARENA di Verona und ihre Geschichte - Gedanken von Goethe GARDONE Sopra - da Oscar - Nona’s Küche und Gastfreundschaft erleben Blog News 30. Mai 2026 Freud Wanderweg auf dem Ritten 8. April 2026 Water Light Festival Zwischen Wasser, Licht und Geschichte Ein Ankommen in Brixen Manchmal beginnt ein Wochenende nicht mit einem Aufbruch, sondern mit einem Eintauchen. Der Weg dorthin führt durch blühende Apfelhaine und weite Hügellandschaften, über die noch der letzte Schnee der Dolomitengipfel wacht. Im Seehof Nature Retreat, das zwischen Schilf und Spiegelungen verborgen liegt, empfängt uns die Ruhe – und mit ihr Tamaris Auer. Sie ist Gastgeberin mit einer sanften Stimme und dem Gespür dafür, was Gäste wirklich suchen. Zeit. Hier, wo sich das Licht auf der Oberfläche des Natursees bricht, klingt das Thema des Wochenendes bereits an. „Water Light“ ist in Brixen längst mehr als ein Festival, es ist eine Haltung, ein Spiel des Sehens und Wahrnehmens, das Grenzen zwischen Kunst, Natur und Alltag verwischt. Nach der Ankunft verlangsamt sich der Puls. Das Plätschern des Wassers ersetzt das Rattern der Strasse, die Gedanken werden klarer, als wären sie durch das Grün des Sees gefiltert worden. Am nächsten Morgen führt uns der erste Gang ans Ufer, wo wir nur den Ruf eines Vogels hören. Ein paar Schwimmzüge im natürlichen Wasser, das sich kühl um die Haut legt, und der Tag kann beginnen – erfrischt, offen und gespannt. Beim Frühstück auf der Terrasse – […] 8. April 2026 Neunundneunzig Mal Bozen 1. April 2026 Guggenheim Venice EIN PALAZZO, DER SICH DUCKT Man findet das Museum fast durch Zufall. Man geht die Fondamenta Venier dei Leoni entlang, das Wasser zur Rechten, alte Mauern zur Linken, und plötzlich ist da ein breites weisses Tor und dahinter: ein Garten, Skulpturen im Grünen, und ein Gebäude, das sich so tief duckt, dass es von der anderen Seite des Canal Grande kaum zu sehen ist. Der Palazzo Venier dei Leoni ist das flachste Haus am Canal Grande – ein einziges Stockwerk, Istrien-Stein, unvollendet seit dem 18. Jahrhundert. Die Venezianer nannten ihn il palazzo nonfinito, den unvollendeten Palazzo. Peggy Guggenheim liebte ihn genau deswegen. Sie kaufte ihn 1949, liess ihn so wie er war und verwandelte ihn in etwas, das Venedig bis dahin nicht kannte: ein lebendiges, bewohntes Museum der Moderne, geöffnet für die Öffentlichkeit, gelegen direkt am Canal Grande zwischen der Accademia-Brücke und der Kirche Santa Maria della Salute. An schönen Nachmittagen sass sie auf der Kanalterrasse, die Sonnenbrille der Avantgarde – ihre legendären, gerahmten Schmetterlingsgestelle, entworfen von Edward Melcarth – auf der Nase, und beobachtete den Vaporetto-Verkehr. Der Canal Grande gehörte ihr. Oder sie gehörte ihm. PEGGY GUGGENHEIM – EINE FRAU GEGEN DIE ZEIT Um das Museum zu verstehen, muss […] 1. April 2026 Arena di Verona Vom Kampf der Gladiatoren zur Weltbühne DAS LICHT DER KERZEN Es ist kurz vor Beginn der Vorstellung, und über der Piazza Brà liegt jene eigentümliche Stille, die entsteht, wenn dreissigtausend Menschen gleichzeitig schweigen. Die Lichter der Stadt sind erloschen. Die Arena steht im Dunkel. Dann, fast unmerklich, beginnt es zu leuchten: zuerst ein einzelnes Flämmchen, irgendwo in den oberen Rängen, dann zwei, dann hundert, dann tausend, dann zehntausend. Die Zuschauer entzünden ihre Kerzen – die Moccoletti, die kleinen Wachslichter, die man am Eingang kauft oder von zuhause mitbringt –, und innerhalb von Minuten ist das antike Amphitheater ein flackerndes Meer aus Kerzenlicht, das sich von den untersten bis zu den obersten Stufen zieht, dreissig Meter hoch, oval und vollständig, wie eine brennende Krone. In diesem Moment, bevor die erste Note erklingt, versteht man etwas, das sich schwer in Worte fassen lässt: Diese Arena ist kein Konzerthaus. Sie ist kein Museum. Sie ist ein Ort, an dem das Schweigen selbst Bedeutung hat. Und die Musik, die gleich folgen wird, füllt nicht nur den Raum – sie füllt zweitausend Jahre. STEIN AUF STEIN – DAS ERBE ROMS Die Arena di Verona wurde um das Jahr 30 nach Christus errichtet, in der frühen […] 31. März 2026 Der Berg, der zurück blickt Ein Reisebericht vom Mont Ventoux – von Vincent van Gogh Der Wind am Mont Ventoux spricht nicht. Er malt. Er fährt einem nicht bloß durch die Haare, sondern direkt durch die Nerven – so wie damals in der Provence, als ich die niedrigen Berge bei Saint-Rémy sah und sie vor meinen Augen zu wogenden, blauen Wellen wurden. Die Landschaft war für mich nie Hintergrund. Sie war immer ein Charakter: unruhig, gläubig, manchmal verzweifelt. Wie ich selbst. Petrarca stieg diesen Berg hinauf, getrieben von Neugier, ein gläubiger Bruder im Geist, der die Welt nicht mehr nur als Bühne Gottes, sondern als Raum für den eigenen Blick entdecken wollte. Er wollte sehen, wie weit die Augen reichen. Ich würde hinaufsteigen, um zu prüfen, wie weit das Herz es noch aushält. Er nahm ein Buch des Augustinus mit. Ich nähme einen Kasten voll Farben. Und doch suchen wir beide dasselbe: eine Stelle im Raum, an der die äußere Weite endlich die innere Enge aufsprengt. Von Malaucène geht es hinauf, Serpentine um Serpentine. Der Wagen schaltet schwer, die Luft wird dünner, das Grün spärlicher. Zuerst die üppige Mittelmeer-Vegetation: warmes Grün, Oliven, hier und da ein Weinberg. Ich würde sie in kurzen, gebrochenen Pinselstrichen setzen […] Seehof Nature RetreatGRAND TOUR Hotel | BrixenFlötscher 2 I-39040 Natz bei Brixen BadhausBrixenAdlerbrückengasse 5 I-39042 Brixen No results found. Seehof Nature RetreatGRAND TOUR Hotel | BrixenBadhausBrixenNo results found. Water Ligth Festival BrixenBrixenMIYUCABrixenNo results found. A Casa mia PierolìGardoneRistorante BaliGardoneNo results found.